Brüder und Schwestern, wäre da nicht Marias Liebe, wären da nicht Marias Gebete, würde die Menschheit nicht mehr existieren. Ich hätte sie ausgelöscht, denn wahrlich, eure Lebensweise hat die Tiefen des Bösen berührt; es gibt keine Gerechtigkeit, und Meine Geduld ist am Ende; die Strafe steht bereit.
Aber Maria ist da und schützt euch mit Ihrem Mantel, und wenn Ich könnte, würde Ich mit einem einzigen Blick den Himmel in die Knie zwingen oder jene vernichten, die es verdienen. Gegen Meine Mutter kann Ich nichts tun. Ich bin ihr Gott, aber Ich bin immer ihr Sohn. Auf diesem Herzen ruhte Ich im ersten Schlaf des Ungeborenen und im letzten des Todes, und von diesem Herzen kenne Ich alle Geheimnisse. Ich weiß daher, dass euch zu bestrafen bedeuten würde, der Mutter der Menschheit, der wahren Mutter, die immer hofft, euch zu Ihrem Sohn zu führen, einen stechenden Schmerz zuzufügen. Ich bin Ihr Gott, aber Sie ist Meine Mutter. Und Ich, vollkommen in allen Dingen, bin auch darin euer Meister: in der Liebe zur Mutter. Zu denen, die noch an die Welt glauben, sage Ich: „Die Erlösung der Welt liegt in Maria.“ Wenn ihr wüsstet, wie Gott sich in die Tiefen zurückzieht angesichts der immer schrecklicheren Flut von Verbrechen, die ihr begeht:
ihr, die ihr Gottes Gesetz übertretet; ihr, die ihr Unzucht treibt;
ihr, die ihr Ehebruch begeht;
ihr, die ihr stehlt;
ihr, die ihr voller Laster seid – ihr würdet zittern!
Ihr seid zu Narren geworden.
Früher war Ich es, der die Brücke zwischen der Welt und dem Himmel war. Doch wahrlich, angesichts eurer Hartnäckigkeit im Bösen zieht sich Christus zurück, wie Er es einst aus Jerusalem tat, denn „die Stunde ist noch nicht gekommen“, und Christus, der auf diese Stunde wartet, überlässt euch eurem Bösen, damit ihr es zur Vollendung bringt.
Nun bleibt Maria die einzige Brücke.
Aber wenn ihr auch Sie verachtet, werdet ihr zerschmettert werden. Ich werde nicht zulassen, dass Sie – in die der Heilige Geist herabkam, um Mich, den Sohn Gottes und Retter der Welt, zu zeugen – beleidigt und missachtet wird.
Euer Jesus.
Reflexion über die Botschaft:
Jesus ist erneut betrübt über unsere schweren Sünden und sagt voraus, dass die Strafe bereitsteht. Doch das einzige Hindernis für die göttliche Gerechtigkeit ist Seine Mutter, die Ihn zurückhält in der Hoffnung, dass die Menschheit sich bekehren möge. Aus diesem Grund müssen wir Sie ehren und ihr danken: Lasst uns Sie immer mehr lieben, denn jede Gnade hängt von Ihrer Fürsprache ab.
Die Bekehrung unserer Herzen ist dringend; lasst sie uns nicht aufschieben.
Quelle: ➥ LaReginaDelRosario.org